16. Ausstellung 2014 - Hamm/Bockum-Hövel

 

Die bisher größte Egli-Ausstellung mit über 550 Figuren war vom 11. September bis zum 3. Oktober 2014 in der St. Stephanus-Kirche in Bockum-Hövel zu sehen. Anlass war das 110jährige Jubiläum der kfd (Frauengemeinschaft) St.Stephanus. So begegneten sich in dieser Ausstellung die „Frauen um Jesus“ - damals wie heute.

 

Einige der biblischen Frauen sind bei den vier Evangelisten namentlich erwähnt, von anderen wurden nur die Erlebnisse mit Jesus überliefert.
Warum diese Ereignisse wichtiger waren als die Namen, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass Frauen allgemein weniger wertvoll als Männer angesehen wurden. Das gilt in vielen Ländern noch heute und selbst bei uns in Deutschland bis ins letzte Jahrhundert hinein - denken wir an das Wahlrecht für Frauen, an Mädchen als Messdiener oder an die Anrede ‚Brüder‘ vor der Lesung, bei der die Frauen zwar mitgemeint, aber über viele Jahre als ‚Schwestern‘ nicht erwähnt wurden.
Frauen wurden über Männer definiert (Schwiegermutter des Petrus, Frau des Pilatus) oder über Orte (Frau am Jakobsbrunnen, Witwe von Nain), über Krankheiten (die gekrümmte Frau, die Blutflüssige) oder andere Gegebenheiten (die Salbende, die Ehebrecherin).

 

In dieser Egli-Ausstellung haben alle Frauen einen Namen!
Die nicht überlieferten Namen der Frauen sind erdacht, um auch ihnen die Würde zu geben, die ihnen zusteht.

 

Diese Frauen begleiteten Jesus:

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  • Maria
    die Mutter Jesu
  • Braut aus Kana
    gen. Esther
  • Maria
    aus Magdala
  • Johanna


  • Salome

  •  

  • Witwe von Nain
    gen. Aliza
  • Blutflüssige Frau,
    gen. Simone
  • Frau des Jairus
    gen. Rahel
  • Petrus'
    Schwiegermutter
    gen. Judith
  • Gekrümmte
    gen. Yeshisha

  •  

  • Kanaaniterin
    gen. Rana

  • Samariterin
    gen. Beata

  • Witwe im Tempel
    gen. Eliana
  • Ehebrecherin
    gen. Sephora
  • Maria
    und Martha
  •  

  • Salbende Frau
    gen. Yakira
  • Frau des Pilatus
    gen. Aurelia
  • Maria
    Mutter von
    Jakobus + Joses
  • ‚andere‘ Maria
    Frau des Klopas

 

 

   Jesus wendet sich allen Menschen zu und bringt ihnen die Frohe Botschaft von Gottes großer Liebe. Er sieht die Armen und Kranken, alle, die am Rande stehen, - auch die Frauen. Sie folgen Jesus genau wie die Jünger durch die Dörfer und Städte in Galiläa.

 

Als in Kana eine Hochzeit gefeiert wird, geht der Wein aus. Maria fordert Jesus auf, etwas zu unternehmen. Doch ‚seine Zeit ist noch nicht gekommen‘. Trotzdem lässt er die steinernen Krüge, die für die jüdischen Waschungen benutzt werden, mit Wasser füllen. Als davon probiert wird, ist es bester Wein.

 

 

Weder der Bräutigam noch seine Braut Esther verstehen, was hier geschehen ist.    (Joh 2,1-12)

 

In Madgala heilt Jesus eine Frau, die von 7 Dämonen besessen ist: Maria aus Magdala. Sie begleitet Jesus nach ihrer Heilung als Jüngerin und wird später die erste Zeugin seiner Auferstehung.

(Lk 8)

  

 

   Auch Johanna, die Frau des Chuzas (Beamter von König Herodes) und Salome, Frau des Zebedäus und Mutter von Jakobus und Johannes, folgen Jesus und unterstützen ihn und seine Jünger mit ihrem Vermögen.

(Lk 8)

Als Jesus und eine große Menschenmenge in die Stadt Nain kommt, treffen sie am Stadttor auf einen Trauerzug. Die Witwe Aliza trauert um ihren einzigen Sohn....   

 

   ...Jesus ist von ihrem Leid tief bewegt und sagt zu dem Jungen: „Ich befehle dir: Steh auf!“ Da setzte sich der Junge auf und begann zu sprechen.
So gab Jesus Aliza ihr Kind zurück und ihre Freude war groß.

(Lk 7,1-11)

 

Auf dem Weg nach Kafarnaum bittet der Synagogenvorsteher Jairus Jesus um die Heilung seiner kranken Tochter. Jesus folgt ihm.
Unterwegs berührt Simone, eine Frau, die seit zwölf Jahren an schweren Blutungen litt, von hinten heimlich eine Quaste seines Gewandes - in der Hoffnung, gesund zu werden.
Jesus sieht Simone an und sagt: „Sei unbesorgt, meine Tochter! Dein Glaube hat dir geholfen.“
Im selben Augenblick war die Frau gesund.

(Mt 9,18-28)

  

 

   Noch während sie reden, kommt die Nachricht, dass Jairus' Tochter gestorben sei. Jesus schickt im Haus des Jairus alle Leute weg und geht mit Petrus, Jakobus, Johannes und den Eltern Jairus und Rahel zu dem Mädchen. Er fasst es an der Hand und sagt: „Talita kum!“ Das heißt übersetzt: „Mädchen, steh auf!“ Das Mädchen steht auf.
Jesus verbietet allen, davon zu erzählen.

(Mk 5,21-43)

In Kafarnaum kommt Jesus in das Haus des Petrus. Dessen Schwiegermutter Judith ist an hohem Fieber erkrankt. Jesus ergreift Judith's Hand und sofort ist das Fieber verschwunden.   

 

   Am selben Abend werden viele von Dämonen besetzte Menschen zu Jesus gebracht. Er muss nur ein Wort sagen und alle Kranken werden geheilt.

(Mt 8,14-17)

Am Sabbat lehrt Jesus in der Synagoge. Eine Frau hört ihm zu, die seit 18 Jahren von einem bösen Geist geplagt war. Sie sitzt gebeugt da und kann sich nicht mehr aufrichten. Als Jesus Yeshisha sieht, ruft er sie zu sich: „Frau, du sollst von deinem Leiden erlöst sein!“ Er legt seine Hände auf sie. Yeshisha richtet sich auf und dankt Gott von Herzen.
Der Synagogenvorsteher entrüstet sich sehr darüber, dass Jesus an einem Sabbat heilt.

(Lk 13,10-17)

  

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   Am See Genesareth versammeln sich Tausende von Menschen, um Jesus zu hören. Als es Abend wird, segnet Jesus 5 Brote und 2 Fische und lässt sie an die Menschen austeilen. 5000 Männer werden satt und dazu noch viele Frauen und Kinder...
...und als die Brotreste eingesammelten werden, bleiben 12 Körbe voll übrig.

(Mt 14,13-21)

  

 

   Eines Tages bringt man Kinder zu Jesus, damit er sie segnet und für sie betet.
Aber die Jünger wollen die Mütter und Väter wegschicken.
Doch Jesus sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück, denn für Menschen wie sie ist Gottes neue Welt bestimmt.„
Er legt ihnen die Hände auf und segnet sie.

 

Danach zieht er weiter.

Mt 19,13-15

Als Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon kommt, fleht Rana, eine Kanaaniterin: „Herr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Meine Tochter wird von einem bösen Geist gequält.“
Jesus beachtet sie nicht, doch Rana bleibt hartnäckig und fleht immer weiter. Seine Jünger drängen ihn: „Erfüll doch ihre Bitte. Sie schreit sonst dauernd hinter uns her.“
Jesus sagt: „Ich habe den Auftrag, den Israeliten zu helfen, die sich von Gott abgewandt haben...“
Rana bettelt: „Herr, hilf mir!“
Jesus wird ungeduldig: „Es ist nicht richtig, wenn man den Kindern das Brot wegnimmt und es den Hunden vorwirft!“
„Ja, Herr,“ antwortet Rana, „aber die kleinen Hunde bekommen doch auch die Krümel, die vom Tisch ihrer Herren herunterfallen.“
Jesus antwortet ihr: „Dein Glaube ist groß. Was du erwartest, soll geschehen.“
Im selben Augenblick wurde ihre Tochter gesund.

(Mt 15,21-28)

 

   Einmal kommt Jesus nach Samarien und setzt sich in der Mittagszeit an den Brunnen. Da kommt Beata, eine Samariterin, um Wasser zu schöpfen. Jesus möchte etwas von dem Wasser... und es entwickelt sich zwischen beiden ein intensives Gespräch - auch über den Glauben. Beata sieht in Jesus einen Propheten Gottes. Doch er offenbart sich Beata als der erwartete Messias. Beata eilt zurück in den Ort und berichtet allen davon, was sie mit Jesus erlebt hat.
Viele kommen zum Glauben an ihn durch das Wort von Beata, der Samariterin,... und noch mehr kommen zum Glauben, als sie Jesus selbst gehört und erlebt haben.

 

(Joh 4,5-42)

 

Jesus zieht in Jerusalem ein und wird wie ein König empfangen: Frauen, Kinder und Männer reißen Zweige von den Bäumen und legen sie als Teppich auf den Weg. Vor und hinter ihm drängen sich die Menschen und rufen ihm „Hosianna“ zu.   

 

   Täglich geht Jesus in den Tempel, um die Menschen zu lehren.
Einmal beobachtet er die Leute, die ihre Gaben in den Opferkasten einwerfen. Viele Reiche spenden hohe Beträge. Eliana, eine arme Witwe, wirft zwei der kleinsten Münzen in den Opferkasten. Jesus sagt: „Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen. Die Reichen haben etwas von ihrem Überfluss gegeben, aber diese Frau ist arm und gab alles, was sie hatte - sogar das, was sie dringend zum Leben gebraucht hätte.“

 

(Mk 12,41-44)

 

Im Tempelvorhof herrscht buntes Treiben auf dem Basar.

 

 

 

Da schleppen die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau heran, die beim Ehebruch überrascht worden war.
Sie stoßen Sephora in die Mitte und sagen zu Jesus: „Lehrer, diese Frau wurde auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt. Im Gesetz hat Mose uns befohlen, eine solche Frau zu steinigen. Was meinst du dazu?“
Sie wollen Jesus auf die Probe stellen, um ihn dann anklagen zu können. Aber Jesus bückt sich nur und schreibt mit dem Finger auf die Erde.
  

 

   Als sie nicht locker lassen, sagt er: „Wer von euch noch nie gesündigt hat, soll den ersten Stein auf sie werfen!“
Als sie das hören, geht einer nach dem anderen davon - die älteren zuerst. Schließlich ist Jesus mit Sephora allein und fragt sie: „Wo sind jetzt deine Ankläger? Hat dich denn keiner verurteilt?“
„Nein, Herr“, antwortet Sephora. „Dann verurteile ich dich auch nicht", entgegnet ihr Jesus. "Geh, aber sündige nun nicht mehr!“

(Joh 8,1-11)

Jesus kommt mit seinen Jüngern nach Betanien, wo sie bei aufgenommen werden. Maria, ihre Schwester, setzt sich zu Jesu Füßen hin und hörte ihm aufmerksam zu.   

 

   Marta ist unentwegt mit der Bewirtung ihrer Gäste beschäftigt.
Schließlich fragt sie Jesus: „Herr, siehst du nicht, dass meine Schwester mir die ganze Arbeit überlässt? Kannst du ihr nicht sagen, dass sie mir helfen soll?“
Doch Jesus antwortet ihr: „Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.“

(Lk 10,38-42)

 

Jesus weiß, dass er bald sterben wird. Es bleibt darum nicht mehr viel Zeit, seine Worte zu hören. Maria hat die Chance ergriffen, noch einmal seiner Botschaft zuzuhören.   

 

In Betanien ist Jesus auch zu Gast bei Simon, der früher einmal aussätzig gewesen war. Während der Mahlzeit kommt Yakira herein und salbt Jesus den Kopf mit kostbarem Öl.
Die Jünger regen sich über Yakira auf: „Das ist ja die reinste Verschwendung! Dieses Öl ist ein Vermögen wert! Man hätte es verkaufen und das Geld den Armen geben sollen.“
Als Jesus ihren Ärger bemerkt, sagt er: „Warum kränkt ihr die Frau? Sie hat etwas Gutes für mich getan. Arme, die eure Hilfe nötig haben, wird es immer geben, ich dagegen bin nicht mehr lange bei euch. Mit diesem Salböl hat sie meinen Körper für mein Begräbnis vorbereitet. Und ich sage euch: Überall in der Welt, wo Gottes rettende Botschaft verkündet wird, wird man auch von dieser Frau sprechen und von dem, was sie getan hat.“

(Mt 26,6-13)

 

Yakira hat mit dieser Salbung einen Beweis ihrer Zuneigung zu Jesus gegeben, denn er sich in den folgenden Tagen oft an sie erinnern, wenn er den Duft des Salböls riecht - beim letzen Abendmahl, bei seiner Gefangennahme, beim Verhör und bei seiner Verurteilung...

 

...und auch auf seinem Kreuzweg.
Viele haben ihn begleitet und hatten Mitleid mit ihm, darunter auch Aurelia, die Frau des Pilatus, die ihm während der Gerichtsverhandlung eine Nachricht schickt: „Unternimm nichts gegen diesen Mann. Er ist unschuldig! Ich habe seinetwegen in der letzten Nacht einen furchtbaren Traum gehabt.“

(Mt 27,19)

 

  

 

Aurelia hat das Todesurteil nicht verhindern können, aber sie hat es versucht.

 

   Jesus trägt sein Kreuz bis zur Kreuzigungsstätte.
Viele Frauen aus Galiläa sind mit Jesus zusammen nach Jerusalem gekommen. Sie haben für ihn gesorgt, und jetzt beobachten sie das Geschehen aus der Ferne.
Unter ihnen sind seine Mutter Maria, Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus und Joses, sowie Salome, die Mutter der beiden Zebedäus-Söhne Jakobus und Johannes.

Mk 15,40

 

Am Kreuzweg zeigen vielleicht auch noch andere Frauen ihr Mitgefühl für Jesus: die Kanaaniterin Rana, die Schwestern Maria und Marta, Yakira, die Frau, die Jesus gesalbt hat, die Samariterin Beata...

 

Jesus wird gekreuzigt.
Unter dem Kreuz, an dem Jesus hängt, stehen seine Mutter und ihre Schwester, außerdem Maria, die Frau von Klopas, und Maria aus Magdala.
Als Jesus nun seine Mutter sieht und neben ihr den Jünger, den er lieb hat, sagt er zu ihr: „Er soll jetzt dein Sohn sein!“ Und zu dem Jünger sagt er: „Sie ist jetzt deine Mutter.“
Da nimmt Johannes Maria zu sich in sein Haus.

Joh 19,25-27

  

 

   Am späten Freitagnachmittag, unmittelbar vor Beginn des Sabbats, wird Jesus beigesetzt.
Die Frauen, die Jesus aus Galiläa gefolgt sind, sehen zu, als der Tote ins Grab gelegt wird.
Dann kehren sie in die Stadt zurück, um dort wohlriechende Öle und Salben für die Einbalsamierung vorzubereiten.
Am Sabbat ruhen sie aus, wie es das jüdische Gesetz verlangt.

Lk 23, 54-56

  

 

Als die Frauen dann bei Sonneaufgang zum Grab gehen, fragen sie sich besorgt: „Wer wird uns nur den schweren Stein vor der Grabkammer zur Seite rollen?“
Umso erstaunter sind sie, als sie merken, dass der Stein nicht mehr vor dem Grab liegt. Sie sehen dort einen jungen Mann sitzen, der ein langes weißes Gewand trägt. Die Frauen erschrecken.
Aber der Mann sagt zu ihnen:
„Habt keine Angst! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden. Seht her, an dieser Stelle hat er gelegen. Und nun geht zu seinen Jüngern und zu Petrus, und sagt ihnen, dass Jesus euch nach Galiläa vorausgehen wird. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch versprochen hat.“
Da fliehen die Frauen aus dem Grab und laufen davon.

(Mk 16,2-8)

Maria aus Magdala bleibt noch in der Nähe des Grabes.
Als sie sich umblickt, steht Jesus vor ihr. Aber sie erkennt ihn nicht.
Er fragt sie: „Warum weinst du, und wen suchst du?“
Maria hält Jesus für den Gärtner und fragt deshalb: „Hast du ihn weggenommen? Dann sag mir doch, wohin du ihn gebracht hast. Ich will ihn holen.“
„Maria!“, sagt Jesus nun.
Sie wendet sich ihm zu und ruft: „Rabbuni!“ Das ist Hebräisch und heißt: „Mein Meister.“
Jesus sagt: „Halte mich nicht fest! Denn ich bin noch nicht zu meinem Vater zurückgekehrt. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe zurück zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott!“
Maria aus Magdala läuft nun zu den Jüngern und berichtet ihnen: „Ich habe den Herrn gesehen!“ Und sie erzählt alles, was ihr Jesus gesagt hat.

Joh 20,14-18

 

   Nach den unbegreiflichen Ereignissen in Jerusalem treffen sich die Jünger und Jüngerinnen Jesu immer wieder in dem Obergemach in Jerusalem, wo sie mit Jesus das Abendmahl gefeiert hatten, um gemeinsam zu beten.

Apg 1,12-14

Auch zu Beginn des jüdischen Pfingstfestes sind sie wieder beieinander.
Plötzlich kommt vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllt das ganze Haus, in dem sie sich versammelt haben. Zugleich sehen sie etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf jedem Einzelnen von ihnen niederlässt. So werden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und reden in fremden Sprachen, jeder so, wie der Geist es ihm eingab...

Apg 2

  

 

   ...und hatten endlich den Mut, die Frohe Botschaft weiterzusagen, so wie Jesus es ihnen aufgetragen hatte - den Männer und den Frauen.
Maria aus Magdala erhält später den kirchlichen Ehrentitel ‚Apostelin der Apostel‘ - doch sie ist sicher nicht die einzige Frau, die Jesu Botschaft verkündet...

 

 

 

...denn auch heute wird die Frohe Botschaft weitergetragen durch Wort und Tat, so wie Jesus es damals vorgelebt hat, - von Männern und Frauen:

 

  • in den Kirchen - bei Gottesdiensten und Feiern
  • in den Gruppierungen - besonders auch in der kfd, die sich dafür einsetzt, dass Frauenleben und -alltag und der Glaube von Frauen sichtbar wird
  • in Kindertageseinrichtungen und Schulen
  • in Familien
  • und überall dort, wo Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche in Jesu Namen zusammen kommen...

 

Denn Jesus selbst hat uns versprochen:
„Wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“

Mt 18,20

 

 

 

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